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Uni Potsdam + "Das Deutsche Internet Institut" - Leiter/in der Nachwuchsforschungsgruppe/PostDoc - „Bildung und Weiterbildung in der digitalen Gesellschaft“ - Frist: 30.09.2017

Das deutsche Internet-Institut für die vernetzte Gesellschaft verfolgt das Ziel, die Wechselwirkungen von Digitalisierung und Gesellschaft zu erforschen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die Koordination liegt beim Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Neben der Universität Potsdam gehören die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Universität der Künste Berlin und die Technische Universität Berlin – sowie das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) zu den Trägern. Der Berlin-Brandenburger Verbund wird wirtschafts-, sozial- und rechtswissenschaftliche Ansätze mit der Designforschung und der Informatik verknüpfen.

 

An der Universität Potsdam, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät ist an der Professur für Wirtschaftsinformatik, insb. Prozesse und Systeme im Rahmen des Verbundprojektes „Das Deutsche Internet-Institut für die vernetzte Gesellschaft“ zum 01.11.2017 oder später eine Stelle als

 

Akademische/-r Mitarbeiter/-in

Leiter/in der Nachwuchsforschungsgruppe

„Bildung und Weiterbildung in der digitalen Gesellschaft“

Kenn-Nr. 165/2017

 

in Vollzeit mit 40 Wochenstunden (100 %) befristet bis zum 14.09.2020 zu besetzen. Die Besetzung der Stelle erfolgt vorbehaltlich der Finanzierungszusage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und ist befristet bis zum Ende des ersten Bewilligungs-zeitraums. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 14 der Entgeltordnung zum TV-Länder. Die Befristung erfolgt nach § 2 Abs. 1 Wissenschaftszeitvertragsgesetz (Wiss-ZeitVG).

 

Die Stelle ist für die Leitung der Forschungsgruppe „Bildung und Weiterbildung in der digitalen Gesellschaft“ vorgesehen. Thematische Schwerpunkte liegen in den Bereichen:

  • Neue Wege und Formen der Wissensentwicklung und Wissensvermittlung im Kontext der Digitalisierung
  • Kompetenzmodelle für Digitalisierung und angrenzende Themenbereiche
  • Vermittlungsstrategien und -methoden für digitale Kompetenzen
  • Betriebliche und Außerbetriebliche Weiterbildung zum Thema digitale Kompetenzen u.a. unter Einsatz des Anwendungszentrums Industrie 4.0
  • Möglichkeiten zur Vorbergung des „Digital Divide“
  • Nutzung digitaler Technologien zum Nachteilsausgleich (z.B. durch Behinderungen und Handicaps)

Es besteht die Möglichkeit zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (Anfertigung einer Habilitation).

 

Aufgabengebiet:

  • Leitung der interdisziplinären Forschungsgruppe „Bildung und Weiterbildung in der digitalen Gesellschaft" (einschließlich Doktoranden, wissenschaftlichen Hilfskräfte und der anteiligen Projektassistenz),
  • eigenverantwortliche Planung des Forschungsdesigns (z.B. Beobachtungen, Interviews, Fokus Gruppen, Experimente, Umfragen, Längsschnittstudien)
  • Durchführung der Datenerhebung sowie -auswertung
  • Publikation der Forschungsergebnisse in Zeitschriften sowie Präsentation auf internationalen Konferenzen
  • Aufbau eines internationalen und interdisziplinären Forschungsnetzwerkes; einschließlich Leitung von Projekttreffen, Methodenworkshops, Research Retreats, interdisziplinären Seminaren
  • Weiterentwicklung des Forschungsprogramms in Zusammenarbeit mit den Principal Investigators
  • Betreuung von Promotionsprojekten innerhalb der Nachwuchsforschungsgruppe
  • Mitwirkung an Berichterstellung und Fortsetzungsantrag
  • Repräsentation und Außenvertretung der Nachwuchsgruppe

 

Anforderungen: 

  • Promotion im Fach Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Informatik, Wirtschaftsingenieurwesen oder vergleichbare Richtung (magna cum laude oder besser).
  • internationale Publikationen in Zeitschriften
  • Beiträge in internationalen Konferenzen
  • Vertiefte Kenntnisse empirischer Methoden der qualitativen und/oder quantitativen Forschung
  • Führungserfahrungen und Erfahrungen mit der Durchführung von Drittmittelprojekten und mit interdisziplinären Kooperationen
  • Englischkenntnisse (fließend)
  • Deutschkenntnisse (fließend)
  • Freude an der wissenschaftlich-analytischen Arbeit. 

 

Für die eigene vertiefte wissenschaftliche Arbeit steht mindestens ein Drittel der jeweiligen Arbeitszeit zur Verfügung. Die Universität strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Bewerber/-innen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und stehen Ihnen für weitere Fragen gern zur Verfügung. Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse, Zeugniskopien mit Noten) richten Sie bitte bis zum 30.09.2017 in digitaler Form an Herrn Benedict Bender. Weitere Informationen zu unserer Professur finden Sie unter:

http://www.vernetzung-und-gesellschaft.de und http://www.lswi.de/